Dies ist ein Gast Blog von Andreas Spall. Andreas ist selbstständiger Atlassian JIRA Berater und Entwickler. Sein Schwerpunkt liegt bei der optimalen Einbindung von JIRA und anderen Atlassian Produkten in die bestehende Infra- und Organisationsstruktur.

 

Was ist ein Doc Sprint?

Beim Doc Sprint arbeitet eine Gruppe von Personen für einige Tage an der Weiterentwicklung der Dokumentation. Der vierte Atlassian Doc Sprint, vom 22.08. bis zum 24.08.2012, war darauf fokussiert, neue Tutorials für die Confluence Entwicklerdokumentation zu erstellen bzw. bestehende auf die aktuelle Confluence Version anzupassen.

Vorbereitungen

Vor dem Doc Sprint Start konnte jeder Teilnehmer angeben, welches der vorgeschlagenen Tutorials er bearbeiten möchte bzw. auch neue Tutorialvorschläge einreichen. Hierbei sollte auch das folgende angeben werden:

  •  welchen technischen Hintergrund bringt man mit,
  • wo möchte man an dem Doc Sprint teilnehmen (Sydney, San Francisco, Amsterdam oder Zuhause),
  • die eigene T-Shirt Größe und der eigene Schokoladen-Code-Name während des Doc Sprints.

Mein Doc Sprint Tagebuch

Erster Tag

Ich hatte mich dazu entschieden, den Doc Sprint in der Atlassian Niederlassung in Amsterdam mitzumachen. Mit einer leichten Verspätung bin ich am Amsterdamer Hauptbahnhof mit meinem Nachtzug angekommen. Um 10:30Uhr habe ich das Büro von Atlassian gefunden. Ben, dem ich im Treppenhaus in die Arme gelaufen bin, hat mich dann in den Doc Sprint Raum und dadurch auch zu Tony gebracht, meinem Vorort-Ansprechpartner.

Nach dem erfolglosen Versuch mit den Doc Sprintern in Sydney eine Videoverbindung herzustellen (die Videokonferenz war zu diesem Zeitpunkt schon beendet) hat mir Tony das Office gezeigt, mich den vielen Atlassianern vorgestellt und mit Kaffee versorgt. So gestärkt galt es zunächst mein Plugin SDK auf den aktuellsten Stand zu bringen und den Doc Sprint HipChat Raum mit anderen Doc Spintern zu chatten. Während des Lesens der Dokumentation, die für den Doc Sprint von Sarah angelegt wurde, hat mich Sofia mit Schokolade, die meinem Schokoladen-Code-Namen entsprach, versorgt.

Zum Mittagessen hat Tony seinen Kollegen Sherali zum Kennenlernen mitgebracht. Beim Essen hat sich herausgestellt, dass Sherali ein JIRA Plugin Projekt übernommen hat, welches von mir bei einem Kunden installiert wurde. Meinen Ad hoc geäußerten Feature-Request hatte er auch schon angedacht, und einige Stunden später direkt implementiert. Am Ende des ersten Tages konnte ich das erste Tutorial erfolgreich um kleinere Erweiterungen anreichern und meine Tätigkeiten daran beenden.

Zweiter Tag

Um 9:00 Ortszeit begann der Tag mit einem Statusbericht über Videokonferenz mit Sydney. Hierbei wurde der aktuelle Stand und die nächsten Schritte besprochen. Es folgte eine Einführung in die Thematik, wie die Lösungen der Tutorials im Bitbucket abzulegen sind. Nach einer kleinen Anpassung der bestehenden Lösung konnte ich mein Tutorial abschließen.

Am Nachmittag habe ich mich intensiver mit dem zweiten Tutorial beschäftigt. Bedingt durch seine Erstellung mit einer älteren Confluence Version waren einige API Aufrufe veraltet. Nach ein paar Stunden war die erste Umstellung des Quelltextes erfolgreich abgeschlossen und in mein Bitbucket Repository eingespielt.

Dritter Tag

Der dritte Tag war, nach der Videokonferenz mit Sydney, von der Umstellung und Vereinfachung des Beispiels geprägt. Bedingt durch Änderungen in der Packet-, Klassen- und Methodenstruktur konnte ich meine Kenntnisse des Hotdeployment-Verhalten von Confluence erweitern.

Am Ende des Doc Sprints galt es noch, zwei Dokumente zu erweitern. Zum einen das Doc Sprint Retrospective Dokument um eigenes Feedback einzuarbeiten und zum anderen die eigenen Tutorials in eine Liste für das Review durch einen anderen Doc Sprinter einzutragen. Der Abschlusses des Doc Sprints wurde in Atlassian-Manier in eine Amsterdamer Kneipe mit Tony und einigen anderen Atlassianern gefeiert.

Fazit

Es hätten mehr Doc Sprinter im Amsterdamer Büro geben können. Aber die Atlassian Mitarbeiter haben sich sehr gut um mich gekümmert und es herrschte durchgehend eine freundliche und angenehme Atmosphäre. Ich kann es also nur empfehlen und werde, wenn es meine Terminplanung mir ermöglicht, beim nächsten Doc Sprint wieder vor Ort sein.

About Sven Peters

I'm a software geek working as an Evangelist for Atlassian. I started with software development in 1998 and have been programming for longer that I'd like to admit. Besides coding my passion is effective software development, keeping developers motivated, and helping them kick-ass. Follow me on twitter @svenpet

View all posts by Sven Peters »